Nachhaltige Lösungen |
Wieder verwendbare Energie ist gut für den Planeten und gut fürs Ergebnis |
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Seit 75 Jahren schmilzt West Virginia Alloys (WVA) Quarzgestein in Silizium, ein Metall zur Herstellung von Produkten wie Computerchips, Halbleitern und Stahllegierungen. Hochöfen, die in diesem Prozess involviert werden, sind heiß – sehr heiß – und laufen auf einer Temperatur von kolossalen 3871 Grad Celsius. Traditionell hat die Firma ihre heißen Abgase in die Atmosphäre abgelassen. Doch durch eine Initiative, um Verschmutzung zu verhindern und gleichzeitig Energiekosten zu senken, verwendet WVA nun bald die verschwendete thermische Energie für eine nahezu endlose Quelle an sauberer Elektrizität.
© Foto: Laura Caskey WVA – eine Tochtergesellschaft von Globe Metallurgical, dem größten unabhängigen Siliziumproduzenten der Nation – arbeitet nun mit der in Chicago ansässigen Recycled Energy Development (RED) zusammen, um ein $55 Millionen, 40-Megawatt Recyclingheizkraftwerk zu entwickeln. Diese Einrichtung wird die Überschusshitze der Firma zu 100 Prozent in saubere Elektrizität umwandeln, die fast ein Drittel der gesamten notwendigen Energie von WVA’s Hochöfen spendet. Die Konsequenz wird ein dramatischer Effizienzanstieg sein, der Verschmutzung reduziert und den Verbrauch von Strom aus dem Netz minimiert. Das Projekt stellt eine Win-Win Situation dar: gut für den Planeten und gut fürs Ergebnis. RED, das zur rentablen Reduzierung von Treibhausgasen gegründet wurde, wird das gesamte Kapital und die Expertise spenden im Austausch gegen einen Energieversorgungsvertrag mit WVA. Die beiden Firmen werden die finanziellen Vorteile teilen und dem Siliziumhersteller damit erlauben, seine wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit zu verbessern und Arbeitsplätze von ausländischen Produzenten zurück zu bringen. Solche Projekte könnten kaum zu einer besseren Zeit kommen – im Lichte von U.S. Wirtschaftssorgen und dem steigenden globalen Klimawandel. Kürzliche Studien für die U.S. Umweltschutzbehörde und das Energieministerium deuten an, dass wieder verwendbare Energie 200.000 Megawatt an neuer und sauberer Energie bringen kann – genug um nahezu 400 Kohlekraftwerke zu ersetzen und um ca. 40 Prozent des nationalen Stroms zu liefern. U.S. Treibhausemissionen würden sich um 20 Prozent verringern, ungefähr so wie wenn jeder PKW von den Straßen verbannt würde. In der Zwischenzeit würden durch die gewonnene Energieeffizienz die Stromkosten sinken.
© Foto: Laura Caskey Energierecycling ist kein neues Konzept. Tatsächlich produziert Dänemark mehr als die Hälfte seiner Energie durch Aufnahme und Recycling der industriellen Abgashitze seiner kleinen, lokalen Kraftwerke. Die U.S. Zahlen hingegen dümpeln im einstelligen Bereich umher. Dies liegt an der anachronistischen Energieregulierung, die vor einem Jahrhundert geschaffen wurde, um das Land mit Strom zu versorgen, die ineffizienten Versorgungsunternehmen zu subventionieren und zu schützen und dadurch die Entwicklung effizienterer Alternativen zu verhindern. Mit einer kleinen Regulierungsreform könnten diese Hindernisse abgeschafft und der Weg für eine vernünftige Energiepolitik, die Verschmutzung und Energiekosten zugleich verringert, freigemacht werden. Für weitere Informationen gehen Sie bitte auf www.recycledenergy.com.
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