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Amerikas Wälder: Ein erster wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawechsel |
© iStockphoto.com/texasmary Amerikas Wälder sind zauberhaft schön und mysteriös einnehmend. Sie verzaubern jeden, der ihr Königreich betritt, indem sie eine magische Kraft ausüben, die in der Natur beispiellos ist und indem sie eine so herausfordernde Präsenz erschaffen, dass der Rest der Welt sich vor ihnen verbeugt. Niemand, der sich wirklich in die Wälder wagt, entkommt der hypnotisierenden Aura oder dem fesselnden Bann. Amerikanische Ureinwohner haben schon immer die wahre Macht der Wälder gekannt, genauso wie eine Gruppe von ergebenen, gebildeten Pflegern, bekannt als Förster. Der Rest von uns war weitgehend unwissend über ihre wahre Kraft. Wir empfanden sie als schön und freundlich, großartig aber ohne Geist. Menschen waren die mächtigen Lebensgeber und –Nehmer und Wälder existierten, um nach unserer Pfeife zu tanzen – um unsere Städte zu bauen und um unsere Annehmlichkeiten bereit zu stellen – um immer auf Abruf zur Verfügung zu stehen, nach einer klaren Hierarchie – Menschen, die Herrscher; Wälder, die Diener. Aber all dies hat sich geändert. All das, was es nie gab. Für viele von uns bedurfte es der globalen Erwärmung, um zu verstehen, dass das Gegenteil wahr ist und immer so war. Die Wälder sind die Lebensgeber und –Nehmer, die magischen „Kreaturen", die nichts in etwas umwandeln. Die Menschen haben nur Glück, dass sie auf der Reise dabei sein dürfen. Und die Reise wird früher zu Ende sein, als wir glauben, wenn wir nicht unsere Prioritäten ordnen. „Wenn du einen Wald berührst, berührst du alles", sagt John C. Gordon, „Pinchot Professor Emeritus of Forestry and Environmental Studies" an der Yale Schule für Forst– und Umweltwissenschaften. Dieser Experte besagt, dass Wälder die Luft einfacher zum Atmen machen, sie versorgen halb Amerika mit sauberem Trinkwasser, sie kühlen Seen und Ströme für Kaltwasserfische, sie liefern Essen und Medizin, sie helfen bei der Regulierung von lokalem und regionalem Niederschlag, sie erhöhen anbaufähiges Land, sie stellen das am besten erneuerbare Baumaterial der Welt dar, sie liefern endloses Brennmaterial, sie erhalten ein liebevolles Zuhause für die Tiere und Pflanzen dieser Welt und baden uns täglich in einer landschaftlichen Schönheit, die außerhalb jeder Vorstellungskraft ist. Und als ob wir Menschen den Wäldern nicht schon genug schulden würden, fangen Amerikaner erst jetzt an, ihre unabdingbare Rolle im Kampf gegen den globalen Klimawechsel zu verstehen. Dem „Pew Center" für globalen Klimawechsel (www.pewclimate.org/ press_room/ sub_press_room/ pr_feb2603.cfm) zufolge, ist 1/3 der USA von Wald bedeckt – eine unentbehrliche natürliche Ressource, die als notwendige Komponente im Kampf gegen den Klimawechsel dient.
© iStockphoto.com/ericfoltz Larry Wiseman, Präsident der „American Forest Foundation (AFF)" – eine gemeinnützige Organisation, die für Wissen und Konservierung der Amerikanischen Wälder wirbt – widmet seine Zeit dem Erhalt der Wälder. Er glaubt, dass die Wälder in den USA ein Gut sind, nicht nur für zuhause, sondern für die gesamte Welt. Leider wird die Bedeutung von bewaldetem Boden von den Bürgern und Landbesitzern nicht oft erkannt. „Ich glaube, dass die Leute den Anteil, den die Wälder an gesundem Wachstum haben, nicht verstehen", meint Wiseman. „Amerikaner sind in vielerlei Hinsicht von der Umgebung abgeschnitten, in der sie wohnen." Diese Trennung zwischen dem Besitzer und seinem Land wird durch die Urbanisierung und Suburbanisierung vorangetrieben. Aber genau diese Trennung können sich Amerikaner und die ganze Welt nicht erlauben, insbesondere weil sich der globale Klimawechsel verschlimmert. Schließlich dienen die Wälder als eine der Haupt– „CO2–Fallen" in der Welt, erklärt Wiseman. This disconnect between landowner and land, Wiseman says, is fueled by the urbanization and suburbanization of America. But this disconnect, in fact, is one that Americans and the world cannot afford, especially as global climate change worsens. After all, Wiseman explains, forests serve as one of the primary “carbon sinks” on earth. Die meisten Leute haben diesen Begriff wiederholt gehört und haben vermutet, dass er wichtig ist. Aber die Frage bleibt: Was genau ist eine „CO2–Falle"? Wälder benötigen CO2 für effizientes Wachstum. Daher können Bäume während sie älter werden und wachsen mehr CO2 aus der Erdatmosphäre absorbieren. Als Vorteil für die Gesellschaft werden somit der Kohlenstoffgehalt in der Luft reduziert und die Auswirkungen globaler Erwärmung gedrosselt. Wiseman erklärte kürzlich, dass jeder Baum in einem Jahr bis zu einer Tonne an CO2 absorbieren kann. Daher werden Bäume zu einer Falle für Kohlenstoff – reduzieren den CO2–Gehalt in der Luft und speichern ihn im Wald.
© iStockphoto.com/carrollphoto Die „Union for Concerned Scientists (UCS)" erklärt in einem derzeitigen Report, dass "die U.S. Wälder momentan „CO2–Fallen" sind und mehr Kohlenstoff einnehmen, als sie ausstoßen." Ein Hauptgrund dafür ist der Wiederaufbau von Wäldern auf verlassenem Boden im Nordosten und anderswo, der zuvor für Ackerbau bereinigt wurde. Die Ergebnisse der UCS berichten ebenfalls, dass Wälder den Kohlenstoffgehalt von „projizierten fossilen Brennstoffemissionen bis 2050" um 10–20 Prozent reduzieren könnten (www.ucsusa.org/ global_warming/ solutions/ recognizing-forests-role-in-climate-change.html). Während Wachstum der Wälder von äußerster Bedeutung ist, ist Balance ebenso kritisch um das gewünschte Ziel zu erreichen. Damit Wachstum gesund ist, muss es zu einem bestimmten Teil kontrolliert werden, sagen Chef-Förster Bill Downes und sein Mitarbeiter John Vitello – Förster und Hauptspezialist vom „Bureau of Indian Affairs (BIA)" des Innenministeriums. Downes und Vitello arbeiten mit Indianerstämmen auf mehr als 7,3 Mio. Hektar bewaldetem Stammesland und auf 22,7 Mio. Hektar indianischem Agrarland. Das BIA folgt der indianischen Praxis von nachhaltigem Forstmanagement, indem es die Wälder für wirtschaftliche Vorteile, Kulturentwicklung und tägliches Überleben nutzt. Jedoch geschehen die Bewahrung der Wälder und deren Nutzung zum Vorteil gegen den Klimawechsel nicht ohne einen Plan. „Ich denke eine Sache, die die meisten Leute nicht verstehen, ist die Tatsache, dass... wir nicht einfach vor den Wäldern weglaufen können. Die Natur wird sich nicht einfach um sie kümmern und sie in Parks verwandeln, die die Leute gern sehen. Denn wenn man es der Natur überlässt, bekommt man das, was die Natur dir geben wird, und das könnten Krankheiten, Insektenbefall oder katastrophale Brände sein", sagte Downes. „Aber wir können alle drei dieser Dinge durch aktives Management unserer Wälder mildern." Vitello stimmt zu und erklärt: „Es wurde viel darüber geredet, dass man die indianischen Wälder als Modell für andere öffentliche Landbesitzer und vielleicht sogar private Landbesitzer nimmt. Indianer haben dieses traditionelle Wissen aus Jahrhunderten von Management; aber, seit sie auf dem Land wohnen, das sie verwalten, müssen sie auch mit den Konsequenzen ihrer Management-Entscheidungen leben. Also verwenden sie diese Erfahrung bei allem was sie tun." Seit tausenden von Jahren lebten Ur-Völker, sowohl aus Nord–, als auch aus Südamerika von ihrem Land und benutzten die Wälder „zum Vorteil in ihrem Leben und verwalteten diese kostbare Ressource für folgende Generationen. Das ist die Philosophie, die viele von uns Förstern haben: Wir wollen die Wälder so verwalten, dass alle zukünftigen Nutzer davon profitieren und wir wollen sie so verwenden, wie wir sie brauchen", sagt Vitello.
© iStockphoto.com/gloadventers Der „U.S. Geological Survey (USGS)" besagt, dass sich die Qualität und Quantität unserer Wasservorräte verschlechtert, wenn der Klimawechsel fortschreitet. Mit diesem Wissen im Hinterkopf müssen die Amerikanischen Wälder als Haupt-Trinkwasser-Versorger nachhaltig gelenkt werden. Falls die Wälder nicht korrekt geschützt werden (z.B. durch das Zulassen von Wachstum ohne eine gegenseitige Beziehung mit der Menschheit heute und in der Zukunft), werden katastrophale Folgen auftreten. Vitello beschreibt dieses empfindliche Gleichgewicht, indem er die Ergebnisse beider Extreme schildert: Falls die Wälder nicht genug gepflegt werden, beginnen sie zu groß zu werden und bieten ein perfektes Umfeld für Feuer und zerstörerische Krankheiten, welche beide eine ernsthafte Bedrohung für die Existenz von Amerikas Wäldern darstellen. Andererseits, falls Bäume willkürlich und massiv, ohne Plan für Nachhaltigkeit, gerodet werden, würde der Baumverlust in Wasser–, Essens– und Lebensraumverlust für jedes Leben resultieren, ganz abgesehen von Bodenerosion, Dürre und möglichen Erdrutschen, etc. Daher ist ein ausgeglichener, nachhaltiger Ansatz für den Erhalt notwendig, sowohl für die Menschheit, für die Wälder, als auch für die Waldbewohner. Außerdem tendieren die Temperaturen in Amerikanischen Städten, die frei von bewaldetem Land sind, exponentiell zu steigen. Während die globale Erderwärmung die Temperaturen im ganzen Land steigen lässt, können Wälder durch „Transpiration" einen Kühleffekt haben, sagt Vitello. Dieser Prozess, ähnlich wie die Schweißabsonderung beim Menschen, kühlt nicht nur die Bäume, sondern auch die Menschen in der Umgebung. Neben der Rolle als Klimawechsel-Agenten, Wassermanagement-Werkzeuge, Kühlvorrichtungen und CO2-Fallen, haben Wälder das Potenzial Nationen, die auf fossile Brennstoffe angewiesen sind (wie die USA), von ihrer langwierigen Abhängigkeit von veralteten und verschmutzenden Energieformen weg zu bringen. Wenn Wälder richtig verwendet werden, kann diese unberührte Energiequelle den CO2-Gehalt noch weiter verringern. Instead of focusing on the “short-term carbon cycle,” Americans have focused on the “long-term carbon cycle” by utilizing fossil fuels that would never get released by nature in the short-term, and by adding CO2 to the atmosphere in an unnatural, cumulative and unprecedented fashion. Vitello reiterates, „What we’ve been doing as a culture is focusing on long-term carbon reserves (specifically, fossil fuels) and releasing that into the atmosphere.” As a result of increased CO2 emissions, the impacts of global climate change have been both exponentially expedited and exponentially worsened in a manner nature never intended. „Bäume sind Teil des kurzfristigen Kohlenstoff-Kreislaufs", erklärt Vitello. Als Teil dieses Phänomens können Bäume in Amerikas Wäldern CO2 zwischen 100-300 Jahren, abhängig von der Lebensdauer der Baumart, speichern. „Gespeicherter Kohlenstoff wird freigegeben, wenn Blätter abfallen; Bäume sterben natürlich oder werden abgeholzt. Ein Baum wird schließlich entweder verwesen und Kohlenstoff freisetzen, den Kohlenstoff durch Verbrennung absondern oder in einem Produkt verwendet, das den Kohlenstoff länger speichert", fährt Vitello fort. All das gehört zum „kurzfristigen Kohlenstoff-Kreislauf", der im Gegensatz zum „langfristigen Kohlenstoff-Kreislauf" keine vom Menschen verursachte Erhöhung von CO2-Emissionen mit sich bringt, da der Baum das CO2 kurzfristig sowieso abgegeben hätte. Anstatt sich auf den „kurzfristigen Kohlenstoff-Kreislauf" zu konzentrieren haben sich die Amerikaner auf den „langfristigen" fokussiert, indem sie fossile Brennstoffe verwenden, die kurzfristig nie von der Natur freigesetzt würden und indem sie der Atmosphäre CO2 in einer unnatürlichen, kumulativen und nie zuvor da gewesenen Weise zuführen. Vitello wiederholt: „Wir haben uns als Kultur auf die langfristigen Kohlenstoff-Reserven (insbesondere fossile Brennstoffe) fokussiert und haben diese in die Atmosphäre abgelassen." Als Folge der erhöhten CO2-Emissionen haben sich die Auswirkungen des weltweiten Klimawechsels in so einer Art und Weise exponentiell beschleunigt und verschlimmert, die die Natur niemals beabsichtigte. Vitello und Downes glauben aber, dass die Antwort zu Amerikas Abhängigkeit von Kohle und Öl in der Innovation liegt. „Wir benutzen Biomasse zur Energieerzeugung" Vitello zufolge kann Biomasse (Holzabfälle, die Wurzeln, Blätter, Äste, etc. enthalten) genutzt werden um Hitze, Elektrizität, flüssige Brennstoffe, (zellulosehaltiges) Ethanol und Diesel zu erzeugen. „All das ist viel versprechend, da es noch auf dem „kurzfristigen Kohlenstoff-Kreislauf" basiert – Kohlenstoff, der kurzfristig sowieso freigesetzt wird. Es wird „Kohlenstoff-neutral" genannt", sagt Vitello. Downes merkt an, dass jedes Jahr mehr als 100 Milliarden Tonnen an erneuerbaren Energieressourcen (in Form von Kohlenstoff-Biomasse) erzeugt und nicht verwendet werden; alle 100 Tonnen werden in Amerika produziert. Vitellos Meinung nach liegt der Grund nur an Amerikas fehlendem Wunsch nach Innovation. „Wir brauchen einen nationalen Willen, um dies durchzuführen", sagt Vitello. „Warum schaffen wir nicht ein System durch das wir energieunabhängig sind, indem wir jedes Abfallmaterial verwenden, das wir haben? Warum kann das nicht unsere Vision sein?" Die Bewahrung und Beschützung des weltweit bewaldeten Bodens ist die Berufung von Dr. Gordon. Nach einem lebenslangen Studium und Hingabe versteht er die Wälder wahrscheinlich so gut wie kein anderer in der Welt, weswegen der pensionierte Yale Professor als einer der weltweit führenden Waldexperten bekannt ist. Gordon stimmt Vitello und Downes zu, wobei er hinzufügt, dass Bäume (durch das Werfen von Schatten) auch indirekt die Folgen der globalen Erwärmung verringern. Während Bäume Schatten und Kühlung erhöhen, erlauben sie Amerikanern weniger Energie für Klimaanlagen zu verwenden, die auf Elektrizität angewiesen sind – oft angetrieben durch Kohle-Kraftwerke, die die Hauptquelle von CO2 hinsichtlich der vom Menschen bedingten Auswirkungen des Klimawechsels darstellen. Gordon erklärt auch, dass Bäume nicht nur die Gabe haben, globale Erwärmung zu beschneiden, sondern sie dienen auch als Beispiel für weltweite Klimawechsel-Trends und –Auswirkungen. Diese angesehene Quelle besagt, dass Wissenschaftler durch einen komplexen Prozess, in welchem die Muster von Baumringen existierender Bäume mit denen vergangener Bäume abgeglichen werden, den Klimawechsel besser verstehen können. Während viele Aktivisten und lautstarke Organisationen gerne die Vereinigten Staaten wegen ihrer Forstaktivitäten kritisieren, denkt Gordon, der sich extensiv mit Wäldern weltweit beschäftigt hat, dass die USA als weltweites Beispiel für saubere und gesunde Aufforstung dienen. „Im Großen und Ganzen", sagt Gordon, „hat die USA es ganz gut gemacht." In der Tat weiß Gordon, dass die USA im Jahr mehr Holz produziert als sie verbraucht – ein viel versprechendes Zeichen sowohl für nachhaltige Entwicklung, als auch für den globalen Klimawechsel. Wenn man sich eine hypothetische Welt ohne wachstumsfähige Wälder vorstellt, meint Gordon, dass die Folgen zerstörerisch wären. Diese Folgen würden zuerst lokal gespürt werden und dann erst national und international. Ohne gutes Forstmanagement oder mit unkontrollierten Waldbränden wird sich das lokale Klima ändern; es wird höhere Temperaturen geben; Wasser wird zügig verschwinden und Bodenerosion, Erdrutsche und zwangsläufig mehr CO2 in der Atmosphäre hervorbringen.
© iStockphoto.com/AVTG Als Vorschlag um solch Chaos und Zerstörung abzuwenden, erklärte Gordon, dass drei zwingende Erkenntnisse über Wälder verstanden werden müssen: 1. „Wir müssen die Wälder, die wir haben, als Wälder erhalten", erklärte Gordon. Während die Urbanisierung der Amerikanischen Landschaft weiter fortschreitet, werden Wälder für die Expansion und Entwicklung abgeholzt – eine wirtschaftliche Entwicklung, die die potenzielle Zerstörung, langfristig nicht wert ist. Derzeitige Trends versprechen, dass die Wälder in Amerika Wälder bleiben werden, weil 2/3 Privatbesitz sind und 55-60 Prozent von privaten Landbesitzern überwacht werden, anstelle von privaten Körperschaften, meinte Gordon. 2. „Wälder sind für jeden Aspekt unserer derzeitigen Existenz wichtig", sagte Gordon. „Wenn du den Wald berührst, berührst du alles." Wälder beeinflussen nicht nur die Luft, die wir atmen, sondern lindern die Auswirkungen des Klimawechsels enorm. Falls Amerikas Wälder missbraucht werden, sind Wasservorräte und –Sicherheit ganz oben auf der Liste der Konsequenzen. Aber genau wie das Fehlen von Wäldern negative Folgen haben wird, führt gut verwalteter und gepflegter bewaldeter Boden zur Verbesserung für die Menschheit, indem er CO2 und Außentemperaturen verringert und natürliche Trinkwasservorräte in großen Quantitäten und hoher Qualität bereitstellt. Ein richtig gepflegter Wald erlaubt das perfekte Gleichgewicht zwischen gesundem Baum– und Vegetationswachstum und Wassergewinn. Zusätzlich bieten Wälder Schatten für Seen und Flüsse und die darin lebenden Kaltwasserfische. Dies erlaubt den Fischen in Gewässern zu leben, die wegen der Sonne sonst zu warm wären. Diese Wechselbeziehung bietet den Schlüssel zur Synchronizität der Natur. 3. „Mache dir Gedanken über die Wälder und was sie für dich tun können", sagte Gordon. „Verstehe die Wälder besser." Dieser Punkt ist unglaublich wichtig – besonders weil Amerikas riesige Waldressourcen hauptsächlich Privatbürgern gehören. Diese Landbesitzer müssen die moralische und wirtschaftliche Verpflichtung annehmen und eine von Amerikas größten natürlichen Ressourcen beschützen. Dieses Ziel muss in einer auf Fakten basierenden und gebildeten Weise erreicht werden und mit Nachhaltigkeit an der Spitze jeder Entscheidung. Während eine neue Generation hervortritt und von der weltweiten Klimakrise und dem wirtschaftlichem Druck, den sie geerbt haben, geplagt ist, wird es zunehmend kritisch, dass sie den Erhalt der Wälder fortführen und nicht zulassen, dass begehrte Landschätze durch Stadtentwicklung dezimiert werden – um jeden Preis. Während die Welt mit globalem Klimawechsel konfrontiert wird scheint es ironisch, dass das Land, zu dem jährlich hunderte Millionen Amerikaner pilgern um wunderschöne Erfahrungen in der Natur zu machen, solch eine fundamentale Lebenskraft hat und gleichzeitig so viele lebenserhaltende Dienste bietet. Wer hätte gedacht, dass in diesen majestätischen „Redwoods", den beeindruckenden Fichtenbäumen und in den bezaubernden Kiefern solch ein komplexes biotechnisches System existiert, dass in der Lage ist Leben zu beschäftigen, zu beschützen und zu geben. An der Wand in Downes’ BIA Büro in Washington, D.C. hängt ein Bild mit einem eingerahmten Zitat und Motto, das heute passender erscheint als jemals zuvor: „Unser Land verwalten... unsere Zukunft formen." Forstmanagement, Bildung und Naturschutz mögen tatsächlich die Schlüsselgedanken sein, die uns erlauben eine Zukunft zu formen, denn ein Leben ohne Wälder ist undenkbar und unlebbar. Werde Waldbeauftragter. Erhalte Wälder, so dass wir Leben erhalten können. |
