Unternehmerische Verpflichtung |
Die Regierung geht mit Beispiel voraus |
| Von: Edwin Piñero, Federal Environmental Executive, White House Council on Environmental Quality |
© iStockphoto.com/bluestocking Präsident George W. Bush hat die Regierung dazu aufgerufen mit Beispiel voraus zu gehen, ein guter Nachbar und ein vorbildlicher Umweltbeauftragter zu sein und zur gleichen Zeit ihre Missionen in effizienter und verantwortlicher Weise auszuführen. In anderen Worten, er hat die Gesellschaft dazu herausgefordert ihre ökologischen und Energie-Fußabdrücke in einer nachhaltigen Form zu kontrollieren. Aber was bedeutet „Nachhaltigkeit”? Es gibt viele Definitionen hierfür. Es genügt zu sagen, dass die meisten Definitionen im Kern zusammenlaufen und Nachhaltigkeit den Gesellschaftsfortschritt bedeutet, der die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedürfnisse von jetzigen und zukünftigen Generationen in Ausgleich bringt. Amerikaner schauen auf die ganze Gesellschaft, um mit gutem Beispiel voraus zu gehen und unsere nationalen Ziele zu verwirklichen. Diese beinhalten die Unterstützung einer starken Wirtschaft, die Sicherstellung von Energie, den Schutz unserer Umwelt und unserer natürlichen Ressourcen und den Technologietransfer. Teil dieser Rolle ist das Management unseres Umwelt–, Energie– und Transport-Fußabdrucks während der Erfüllung unserer Organisationsziele. Die Regierung ist eine der größten Organisationen weltweit – in der Zahl der Gebäude, Anzahl der Fahrzeugflotte und in Hinblick der reinen Kaufkraft. Wir sind die alleinigen größten Käufer und Nutzer von Energie; wir geben Milliarden für Informationstechnologie aus und kontrollieren oder besitzen fast 2/5 aus jeden 2 Hektar Land in Amerika. Unsere Größe erlaubt es uns Märkte zu verändern. Es ist zwingend notwendig, dass wir gut auf unsere natürlichen Ressourcen und unsere Umwelt achten und gleichzeitig effizient und erfolgreich operieren, um unsere Missionen zu erreichen. Als Bundesumweltvorsitzender (Federal Environmental Executive – FEE) ist die Mission meines Büros, nachhaltiges Umweltbewusstsein in der ganzen Regierung zu verbreiten, um uns auf der Reise zum Zustand der Nachhaltigkeit voran zu bringen. Wir legen „nachhaltiges Umweltbewusstsein” so aus, als dass es Konzepte, Strategien, Werkzeuge, Praktiken und Ansätze enthält, die zu ökologischen Verbesserungen führen, die über die Zeit hinweg dauerhaft sind, langfristige und kurzfristige Effekte in Betracht ziehen und die positiv – wenn auch nur indirekt – zur sozialen und wirtschaftlichen Situation beitragen. Natürlich sind Vorgehensweisen und Aktionen, die mit Nachhaltigkeit in Verbindung stehen, eher weitgreifend und berühren nicht nur ökologische Angelegenheiten, sondern auch soziale, wirtschaftliche, gesundheitliche, bildungswissenschaftliche und andere verwandte Gebiete. Als FEE kann ich mich auf den ökologischen Beitrag zum größeren Bild konzentrieren. Es ist jedoch klar, dass unsere Ideen und Praktiken mit dem größeren Konzept übereinstimmen und insgesamt zu langfristiger Verbesserung der Gesellschaft, der Wirtschaft und auch der Umwelt führen werden. Daher arbeiten wir auch eng mit unseren Kollegen auf der wirtschaftlichen und sozialen Ebene dieser Gleichung. Ich habe das einzigartige Privileg regierungsweite Policen und Praktiken zu formen, die uns helfen werden, nachhaltiger zu sein. Ich sehe die Regierung nicht unbedingt als Politik– und Gesetzesmacher, sondern als sehr große Organisation mit Millionen von Angestellten, Tausenden von Einrichtungen und einem sehr diversen Portfolio. Damit kommt ein beachtlicher Umwelt–, Energie– und verwandter wirtschaftlicher Fußabdruck, der kontrolliert werden muss. Aber mit dieser Herausforderung kommt auch eine große Möglichkeit: den Markt anzuheizen, mit unseren privaten und öffentlichen Interessensgruppen zu kooperieren und mit Beispiel voraus zu gehen. Während wir nationale Gesetze entwerfen können, sind es die bundes– und weltweiten Arbeitskräfte, die in ihren täglichen Aktivitäten Nachhaltigkeit wahr werden lassen. Wie wir Umwelt– und Energieaspekte handhaben und in unsere Operationen integrieren ist der Schlüssel zum Erfolg und gleichzeitig der Schlüssel zum Erreichen unserer Umwelt– und Energievision. Wir verbinden die großen nationalen Ziele mit unseren täglichen Aufgaben zum großen Teil durch die „Presidential Executive Order 13423, Verbesserung des nationalen Umwelt–, Energie– und Transportmanagement”, die im Januar 2007 von Präsident George W. Bush unterzeichnet wurde. Die Verordnung gibt Ziele vor in den Bereichen: Energieeffizienz, Akquisition, erneuerbare Energie, Schadstoffreduktion, Recycling, nachhaltige Gebäude, Flotten– und Wasserkonservierung. Außerdem verlangt die Verordnung die weiträumigere Nutzung von Umweltmanagementsystemen als das Rahmenwerk, nach dem diese nachhaltigen Aktivitäten verwaltet und verbessert werden sollen. Die Verordnung ist ein zeitgerechter und strategischer Schritt nach vorne und baut auf den vielen und nennenswerten Errungenschaften der Bundesgesellschaft auf. Die Verordnung integriert die nachhaltigen Praktiken von früheren Exekutivordern in einen zusammenhängenden Ansatz in Richtung Nachhaltigkeit. Die Geschichte ist bis dato sehr ermutigend. Im Laufe der Jahre demonstrieren wir weiterhin die erfolgreichen Bemühungen der Bundesgesellschaft. Beispiele für weniger Müll, Energieeffizienz und positive Beschaffungsmaßnahmen sind im ganzen Land zahlreich vorhanden. Viel wichtiger ist jedoch, dass wir die Entwicklung eines strategischen, ganzheitlichen Ansatzes sehen, indem integrierte Praktiken die alten, isolierten Vorgehensweisen ersetzen. Zusätzlich haben wir Wachstum in Bereichen des kooperativen Naturschutz und der Umweltmanagementsysteme gesehen, die Managementphilosophien und –Rahmenwerke darstellen, nach denen wir viele nachhaltige Aktivitäten ausführen. Die Zukunft verspricht in der Tat viel und ich fühle mich geehrt eine kleine Rolle in der Gestaltung dieser Zukunft zu spielen. |
