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Häufigere Katastrophen: Der menschliche Einfluss auf Naturdesaster |
© iStockphoto.com/galamoments „Die beiden Kräfte – globale Erwärmung und nachteilige Managemententscheidungen im Hinblick auf Land– und Wasserressourcen – verursachen „natürliche” Katastrophen; schlechte Planung und Vorbereitung verschlimmern zudem die eintretende Schadenshöhe”, erklärt die U.S. Agentur für Internationale Entwicklung (USAID). USAID ist nur eine von vielen internationalen Organisationen, die einen Weckruf an die Menschheit verlauten lassen. Dieser Weckruf betont, dass wir innerhalb der von der Erde vorgegebenen Parameter mit ihr koexistieren – Parameter, die an eine instabile, manchmal bedrohliche und immerzu sich entwickelnde Umwelt gekoppelt sind. Beispielsweise stellt das „Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)” der Vereinten Nationen dar, dass die globale Erderwärmung unsere einst verstandenen Wettersysteme verändert und dies die Naturkatastrophen häufiger werden lässt. Dieser Effekt stellt ein internationales Problem dar. Das IPCC beschreibt: „ . . . wo extreme Wetterereignisse intensiver und häufiger werden, steigen auch deren soziale Kosten und verteilen sich durch extensive und komplexe Zusammenhänge von den direkt betroffenen Gebieten und Sektoren auf andere Regionen.” Wenn die Menschen proaktiv werden, kann glücklicherweise ein Ansatz, der die gesamte Wissenschaft und die breite Palette an Werkzeugen, Methoden und vorhandenen Technologien einbezieht, die zu erwartende Zerstörung verringern. Naturkatastrophen wie Erdrutsche, Lawinen, Dürren, Waldbrände, Überschwemmungen, Tsunamis, Vulkanausbrüche, Tornados, Erdbeben und Hurrikans können Menschen umbringen. Zwischen 1974 und 2003 gab es weltweit 6.367 Naturkatastrophen bei denen mehr als 2 Millionen Tote verzeichnet wurden. Insgesamt waren 5 Milliarden Menschen betroffen; 182 Millionen wurden obdachlos und der geschätzte Schaden belief sich auf $1,38 Billionen, folgert Professor Debarati Guha-Sapir, Ph.D. und Direktor des Forschungszentrums für Epidemologie von Desastern (CRED) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In seinem Bericht „Thirty Years of Natural Disasters 1974-2003: The Numbers” erklärt er weiter: „ . . . diese Zahlen mögen sehr hoch erscheinen, aber sie sind wahrscheinlich sogar unterschätzt . . . Solch große Zahlen mögen abstrakt und schwer zu begreifen sein; jedoch sind sie für jene Familien, die ihre Geliebten verloren haben, deren Häuser in Schutt vorgefunden wurden oder deren Investitionen durch Naturkatastrophen vernichtet wurden, die harsche Realität.” Alleine in den Vereinigten Staaten produzierten 78 mit dem Wetter verbundene Naturkatastrophen zwischen 1980 und 2007 einen Schaden in Höhe von $600 Milliarden, berichtet die „National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)”.
© iStockphoto.com/ArtBoyMB Viele glauben, dass die menschliche Rolle bei Naturkatastrophen passiv ist, dass wir von Natur aus das Opfer bei solchen Ereignissen darstellen. Jedoch fangen Wissenschaftler und Ingenieure an, die Auswirkungen von schlechter Landnutzungsplanung und Schutzsystemen, die Leben, Familien, Häuser und Gemeinden retten könnten, zu verstehen. „Gesellschaftliche Faktoren sind sehr wichtig, um Schadensentwicklungen im Hinblick auf Hurrikans zu formen”, folgert Roger Pelke Jr., Wissenschaftler beim „National Center for Atmospheric Research” des NOAA. Pelke und andere Forscher haben in den letzten 100 Jahren einen klaren Aufwärtstrend bei Schäden durch Hurrikans vernehmen können. Er meint: „Während die Menschen weiterhin an die Küsten des Landes ziehen und sogar noch größeren persönlichen Reichtum mit sich bringen, werden auch die Verluste weiterhin rapide ansteigen.” Das U.S. Statistikamt gibt an, dass die Küstenbezirke derzeit 53% der Bevölkerung beherbergen und diese Zahl bei unveränderter Entwicklung auf 75% bis 2020 ansteigen wird. Das IPCC warnt zudem, dass „die Küsten aufgrund von Erosion durch den Klimawandel und Meeresspiegelanstieg erhöhtem Risiko ausgesetzt sein werden (Vgl. Klimareport dieser Ausgabe). Die am meisten gefährdeten Industrien, Städte und Gemeinden sind die in Flutgebieten von Küsten und Flüssen . . . insbesondere dort wo rapide Urbanisierung stattfindet.” „Küstenmanagement stellt einen großen Aufwand innerhalb der Regierung dar, um die Leute dazu zu bringen, zu schauen wo sie leben und bauen, und dass sie erkennen, wie die Zukunft mit Meeresspiegelanstieg und Küstenerosion aussehen wird. Leider glaube ich, dass das derzeitige Verständnis für Küstenerosion lokal sehr begrenzt ist. Typisch ist, dass die Leute zunächst nicht darüber nachdenken bis dann etwas passiert. Die Verantwortlichen müssen diese Gebiete sauber abgrenzen, sodass sich die Menschen nicht einfach weiterhin in diesen Regionen stapeln”, sagt Generalmajor Don T. Riley, stellvertretender Chef der Ingenieure und stellvertretender General des U.S. Army Corps of Engineers (USACE).
© iStockphoto.com/F00sion „Risiko gibt es überall”, meint Brigadegeneral John McMahon, Kommandeur der USACE Südpazifik Division. „Es läuft nicht auf das „falls”, sondern auf das „wenn” hinaus.” McMahon sagt außerdem: „Die öffentliche Sicherheit ist ungemein wichtig und verlangt unsere Aufmerksamkeit, insbesondere aufgrund der risikoreichen Umwelt in der wir leben. Wir können niemals alle Risiken, die uns umgeben, eliminieren. Dies ist besonders zu sehen im Hinblick auf Überschwemmungsrisiken. Sogar durch unseren Aufwand, das Risiko zu reduzieren, gibt es potentielle Konsequenzen. Wenn wir beispielsweise einen neuen Damm errichten, schaffen wir für manche Menschen, insbesondere Entwickler, die Möglichkeit, Häuser zu bauen, da sie denken wir hätten das Risiko beseitigt. Die Leute müssen aber mehr an das „was wäre wenn” denken. Was passiert, wenn es eine Überschwemmung gibt? Was ist wenn mehr Regen und Schneeschmelze die Kapazität des Flutschutzsystems überwältigt? Oder schlimmer, was passiert wenn ein Damm bricht oder überflutet wird und schließlich nachgibt?” Gerald E. Galloway Jr. (P.E., Ph.D. und Professor an der Universität von Maryland) ist Experte auf dem Gebiet Wasser– und Flutmanagement. Er arbeitete an der „Great Mississippi Flood White House Studie” von 1993 und hat regelmäßig vor dem U.S. Kongress berichtet. Er warnt: „Wenn wir das getan hätten, was wir eigentlich tun sollten als wir vor 10 Jahren einige dieser Probleme entdeckten, wäre das in New Orleans nie passiert. Wir hätten zudem einige der jetzigen Probleme nicht.” McMahon fährt fort: „Der IPET Report über Hurrikan Katrina (siehe zugehöriger Beitrag) betonte den Bedarf für besseres Verständnis und verbesserte Kommunikation des Risikos, wenn man in Flutgebieten und hinter Deichen lebt. Die Leute benötigen Informationen, da wichtige persönliche und öffentliche Entscheidungen auf dem Spiel stehen. Was ist ein akzeptables Risiko? Wie viel sind die Menschen bereit zu investieren für mehr Schutz? Wer bezahlt und wie? Was ist ökologisch nachhaltig? Wie beeinflussen Deichverbesserungen in einer Gemeinde das Überflutungsrisiko für die Menschen ober– und unterhalb des Gebietes?” General Riley glaubt, dass es wichtig ist die Menschen zu informieren, auch wenn die Nachricht negativ ist: „Unsere Bemühungen, das Risiko zu kommunizieren, haben sich dramatisch vermehrt. Am besten tut man es kollaborativ und Hand in Hand mit Bundesagenturen, Staaten, Akademikern, Industriesektoren und lokalen Interessensvertretern. Das ist wichtig. Als Ingenieure können wir nicht einfach sagen, dass wir eine Lösung entwickelt haben. Wir müssen uns Zeit lassen, um mit Gemeinden zusammen zu arbeiten und um den Menschen zu helfen, die Auswirkungen zu untersuchen. Wir stehen häufig unter Druck und erfahren manchmal starken Widerstand, wenn wir schlechte Nachrichten mit der Öffentlichkeit teilen müssen. Die Kommunikation über unwirksame Deiche ist ein großer Schock für die Gemeinden. Jedoch müssen es die Leute wissen, wenn sie gefährdet sind. Also suchen wir nach Unterstützung für die Überbringung der Wahrheit.” Galloway stimmt zu und betont, dass Schutzsysteme nicht immer funktionieren. Er warnt: „ . . . wir sollten die Menschen nicht unnötig in Gefahr bringen. Man sollte Gebiete in Flutregionen, die derzeit unterentwickelt sind, nicht ausbauen und dadurch die Leute gefährden. Es gibt immer ein Restrisiko, wenn man in Überschwemmungsgebieten wohnt. Wenn man durch einen Deich oder eine Flutmauer geschützt ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass der Schutz nicht ausreicht oder kollabiert. Egal wie gut er gebaut ist, wir wissen nicht, wie viel Geld in der Zukunft vorhanden ist oder ob der Schutz regelmäßig instand gehalten werden wird.”
© iStockphoto.com/JulienGrondin Kaliforniens Central Valley wird von vielen Experten als Gebiet für die nächste große zu erwartende Katastrophe gehandelt. Die sich schnell entwickelnden Stadtzentren in dieser Region liegen in den Flutebenen zweier großer Flüsse – dem Sacramento und dem San Joaquin – und zudem nahe anderer Flüsse und Mündungen, die durch das Sierra Nevada Gebirge gespeist werden. Galloway führte 2007 ein unabhängiges Gremium an, das das Flutrisiko in diesem Tal bewertete und „alleine in der Region um Sacramento mögliche direkte Flutschäden auf über $25 Milliarden schätzte.” Er beschreibt seine Ideologie über stark gefährdete Gebiete wie folgt: „Einer der Gründer des Flutmanagements, Gilbert White, sagte einst ‚Überschwemmungen sind natürliche Ereignisse. Flutschäden sind jedoch menschliche Ereignisse.’ Der Natur gehört die Flutebene und wir haben entschlossen uns ihr in den Weg zu stellen.”
© iStockphoto.com/ChrisCrafter Galloway sowie andere Experten sind sich einig, dass das derzeitige Flutkontrollsystem im Central Valley der Bedrohung ernsthafter Wettersituationen nicht standhalten kann. McMahon schließt daraus: „Viele der Deiche, die uns im Central Valley eigentlich schützen sollten, sind unkonstruierte Dämme, die durch Sedimentablagerungen der Flüsse und als Folge der Tagebauaktivitäten, die am Fuße des Sierra Gebirges vor hundert Jahren stattfanden, entstanden sind. Sand und andere qualitativ minderwertigen Materialien haben sich entlang unserer Flüsse aufgetürmt, sodass das Wasser frei und sauber die Flüsse hinab fließen konnte. Die Konsequenzen der ganzen Entwicklung, die hinter den natürlichen Dämmen stattgefunden hat, sind bestens bekannt. Wir haben ein großes Problem aufgrund der Unwahrheit, dass man durch die Dämme, die nicht mal unbedingt konstruiert wurden, beschützt wird.”
© iStockphoto.com/dannyzhan Zudem realisieren viele der Bewohner nicht, dass der Großteil der Deiche privat oder nicht durch Bundesagenturen instand gehalten wird. Galloway erklärt: „Fakt ist, dass wenige Deiche durch die Regierung unterhalten werden . . . und die Herausforderung besteht darin, dass jeder unterschätzt was es heißt einen Damm auf Vordermann zu halten. Im Grunde ist ein Deich ein Haufen voller Schutt. Auch hier bedeuten höhere Deiche eine höhere Last und damit eine höhere Einsturzwahrscheinlichkeit – Teile, die abrutschen und eine niedrigere Wand hinterlassen. Es gibt Stellen an denen die Erde nicht sehr gut sein wird; Tiere buddeln sich rein; Menschen legen Bäume an; all diese Dinge summieren sich und bringen Gefahr mit sich. Ich trug die Verantwortung für einige große Deiche am Mississippi und diese werden primär durch die Regierung gepflegt. Die Dämme sind riesig, werden genau beobachtet, geschützt und instand gehalten, weil man genügend Unterstützung bekommt. Doch die meisten Orte haben diese Unterstützung nicht und genau das ist das Problem mit dem Kalifornien derzeit hadert . . . alles zusammen genommen haben wir es mit einem System zu tun, wo sehr viel Unsicherheit im Hinblick auf die Integrität im Spiel ist.”
© iStockphoto.com/clintspencer Galloway zeigt auf, dass die Deiche in manchen Gebieten um Sacramento „nicht mehr als 33 Jahre Schutz bieten . . . ein 100-Jahre-Schutz bedeutet, dass eine 25%ige Chance besteht, dass ein Deich während einer 30-jährigen Hypothek überlaufen wird; das ist nicht besonders gut.” Natürlich regieren natürliche Ressourcen und Bares das Schutzlevel eines Dammes. Galloway fährt fort: „Nachdem wir anfingen die Kosten für die Konstruktion und den Ausbau von Deichen zwischen den Anwohnern und der Regierung zu teilen, wollten die Bewohner nicht mehr so intensiv investieren, ohne überhaupt den Unterschied zwischen einem 500-jährigen bzw. 100-jährigen Schutzlevel zu verstehen. Kalifornien hat es zum Gesetz gemacht, dass neue Deiche einen 200-jährigen Schutzlevel besitzen müssen. Jedoch wird es bis dahin noch etwas dauern, da einige erst noch auf die 100 Jahre gebracht werden müssen.” „Wir kümmern uns um das kalifornische Deichsystem auf Projektbasis und wenden die Dinge an, die wir vom IPET und den vergangenen Hurrikans gelernt haben. Folglich haben wir sehr viel öffentliche Angst geschürt, dass wir zu harsch seien, weil wir einen sehr viel vorsichtigeren Ansatz gewählt haben, aber dafür auch einen sehr viel stärkeren. Der höchste Flutungslevel in New Orleans war bei 10 Fuß (ca. 3 Meter), aber die höchsten Level in den nördlichen Gebieten von Sacramento wären bei ungefähr 23 Fuß (ca. 6,90 Meter), wenn die Deiche brechen. Es ist sehr ernst, daher setzen wir Standards, sehr deutliche Standards. Wir kommunizieren diese Standards und werden die Menschen daran binden”, meint Riley.
© iStockphoto.com/Genericamerican0 „Dämme bis auf den Standardflutlevel aufzubauen ist wichtig, aber muss auch durch Planung von Landnutzung und Evakuierungsmaßnahmen betreut werden. Außerdem dürfen in der Flutebene keine neuen Wohngebiete erschlossen werden und es bedarf dem Abschluss von Versicherungen. Die Menschen, die in der Flutebene leben, sind einem Risiko ausgesetzt. Die Herausforderung, die wir jedoch in diesem Land hatten, bestand darin, dass bei Überschwemmungen die Regierung eingriff und einen beträchtlichen Teil wirtschaftlicher Unterstützung bereitstellte und gleichzeitig viel für die Menschen machte, egal ob sie versichert waren oder nicht. Daher setzen es sich die Leute logischerweise nicht zum Ziel, sich zu versichern. Wir erleben immer noch eine sehr spärliche Dichte solcher Versicherungen, obwohl es für Menschen mit vom Bund versicherten Hypotheken verpflichtend ist. Indem sie sich keine Versicherung leisten, übernehmen die Menschen keine Verantwortung für ihren Besitz”, erklärt Galloway. Riley fährt fort: „Die Menschen müssen persönliche Verantwortung übernehmen für den Ort an dem sie leben und arbeiten. Sie sollten diese Verantwortung nicht an die Regierung abtreten. Ein Deich könnte Teil dieser Lösung sein, genauso wie Küstenschutz, Versicherungen, Evakuierungsplanung, Küstenzonen, Bauvorschriften – eins von diesen Dingen oder alle zusammen. Man beginnt bei hohem Risiko und kauft sich durch die einzelnen Schritte sein Risiko runter. Die Öffentlichkeit ist als Bürger dafür verantwortlich. Mit anderen Worten, wenn man ein Haus an der Küste erwirbt, ist man selbst für das Risiko verantwortlich. Wir haben darauf eine gute Antwort bekommen, als wir das Risiko in New Orleans kommuniziert hatten. Eine Reaktion lautete: ‚Jetzt da Sie uns gesagt haben was unser Risiko ist, können wir nicht länger die Regierung beschuldigen.’ Ich fand das eine wundervolle Reaktion. Das ist genau was wir erreichen möchten – wir wollen jeden so gut wie möglich informieren, damit jeder für sein eigenes Risiko die persönliche Verantwortung trägt.”
© iStockphoto.com/tillsonburg McMahon verdeutlicht diesen kritischen Punkt auch, indem er sagt: „Die Mehrheit von uns hat Häuser als Investition für ein Leben lang. Ein Haus hinter einem Damm, in einer Flutebene oder an der Küste zu besitzen und noch dazu ohne Versicherung, ist wie russisches Roulette mit seiner größten persönlichen Investition. Dennoch muss ich manchmal meine eigenen Leute daran erinnern, sich eine Versicherung zuzulegen. Die Konsequenzen sind ‚unsichtbar und unvorstellbar’ bis das Desaster einschlägt. Leute unterschreiben das Risiko implizit, wenn sie es ignorieren und nichts tun. Sie müssen am Prozess teilnehmen, indem sie Vertreter wählen, die die Situation verstehen, kommunizieren und zu schätzen wissen und indem sie Investitionen unterstützen, die Flutschutzsysteme pflegen und verbessern. Deiche sind lediglich eine der Komponenten natürlicher Infrastruktur, denen in den vergangenen paar Jahrzehnten nicht genug Aufmerksamkeit zugewendet wurde. Wir können nicht weiterhin auf reaktiver Basis handeln. Es geht hier um umfassende nationale Politikfragen. Der Kongress und die Regierung müssen entscheiden wo, wie und über welchen Zeitraum und in welche Infrastrukturen zu investieren ist.”
USAID stimmt mit McMahon’s, Galloway’s und Riley’s Weckrufen in allen Punkten überein. Zur Anpassung und Linderung natürlicher Desaster, Klimaschwankungen und des globalen Klimawandels . . . müssen Manager an vielen Fronten arbeiten, um sicher zu stellen, dass Wirtschafts– sowie Landnutzungspolitik und –Zustände vorhanden sind, um angemessene Privatinvestitionen und Nutzungsmodelle zu lenken. Schlechte Landnutzungseinteilung und perverse Zuschüsse für Desasterversicherungen müssen durch Ziele ersetzt werden, die Risiko– und Anfälligkeitsreduzierung fördern, sowie auch die Restauration von gesunden Ökosystemen.” Planung für eine nachhaltige Zukunft erfordert einen Wechsel unserer derzeitigen Modelle und Prozesse. Durch neue Politik, inklusive neuer Standards und zunehmender Bildung und Kommunikation rund um dieses Thema, können die USA und andere Nationen damit anfangen, die Auswirkungen von Naturkatastrophen zu verringern und vielleicht sogar die menschlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Schäden signifikant verringern, die uns mit Sicherheit in dieser instabilen, manchmal bedrohlichen und dauerhaft sich entwickelnden Umwelt namens „Erde” bevorstehen. Ähnliche Beiträge: |
