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Tagebau und die Zerstörung von Baia Mare |
© iStockphoto.com/fkienas Mehr als 100.000 Kubikmeter stark kontaminiertes Wasser, reich an Zyanid und anderen giftigen Schwermetallen wie Kupfer und Zink, gelang über einen Dammbruch am 31. Januar 2000 nach Baia Mare, der Hauptstadt von Maramures in Rumänien. Die giftigen Stoffe begannen von dort aus ihre Reise durch die Karpaten bis hin zum Tisza Becken. Innerhalb von vier Wochen wanderte der Giftteppich, der zu Anfang genug Zyanid enthielt um eine Milliarde Menschen zu töten, über 2000 km durch Rumänien, die Slowakei, die Ukraine, Ungarn und Serbien sowie Montenegro, bevor er schließlich im Schwarzen Meer ankam. Verschlimmernd kommt hinzu, dass dieses Gebiet innerhalb des Karpatenbeckens als Europas letzte Unterkunft für solch diverse Spezies wie Braunbären, Wölfe, Luchse, europäische Bisons, Elche, Wildkatzen, Gämse, Steinadler, Uhus, Birkhühner und viele einzigartige Insekten gilt. Das katastrophale Minenunglück von Baia Mare zeigte nicht nur die potenziell desaströsen Konsequenzen des Herunterspielens von Umweltrisiken im Gegenzug für wirtschaftlichen Profit, sondern rückte auch grenzüberschreitende Wasserverschmutzung ins Rampenlicht. Von der Unglücksstelle bis zur Mündung, wo der Tisza schließlich in den Danube fließt, tötete der Giftteppich das gesamte Wasserplankton ab, sowie 38 Fischarten mit einem Gesamtvolumen von 1.240 Tonnen. Im Anschluss an den Unfall wurde durch Tests – durchgeführt vom „United Nations Environmental Program (UNEP)” und „UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA)” – belegt, dass die Sterberate von Wildtieren nach dem Unglück für manche Arten wie Otter und Bieber um bis zu 100% gestiegen ist. Außerdem fanden Wissenschaftler tote Möwen, schwarze Kormorane, Höckerschwäne, Füchse, Rehe, Fasane, Tauben und Hasen. Das UNEP/OCHA Team zog auch verendete Esel und Pferde aus dem Fluss; mindestens zwei gefährdete Seeadler wurden gefunden – einer war tot und der andere gelähmt. Die ökologischen Folgen des Unfalls waren so ernst, dass weniger als ein Viertel der gesamten Spezies den Sommer in diesem Jahr erlebte. Die Pflanzenwelt ringsum und im zentralen Teil des Tisza wurde ebenfalls vernichtet. Die Wildtiere rund um das Tisza Flussbecken waren nicht die einzigen Opfer des Giftteppichs. Die Fischerei und Tourismusindustrie wurde genauso eingeschränkt. Zudem wurde kontaminiertes Trinkwasser zu einem heißen Thema für die Dörfer nahe Baia Mare, inklusive Bozanta Mare, das einem UNEP/OCHA-Bericht zufolge die 80-fache Konzentration des zulässigen Zyanidlevels in seinem Quellwasser hatte. Glücklicherweise konnten die ungarischen Behörden das kontaminierte Wasser davon abhalten, dass es in den Kreislauf der zwei größten Städte am Tisza eindrang. Im Endeffekt waren 2,5 Millionen Menschen in den zwei Ländern ernsthaft durch vergiftetes Trinkwasser betroffen. Dies barg höhere Kosten für Wasseraufbereitungsanlagen und deren Industrie.
Foto courtesy of Alburnus Maior An der nördlichen Grenze Rumäniens gelegen war Maramures, seit mehr als 2500 Jahren aufgrund seiner Fülle an Mineralien ein wichtiges Tagebaugebiet. Ungeachtet der schlimmen Auswirkungen des Unfalls auf Baia Mare, waren die Umweltzustände in diesem Gebiet bereits vorher schlecht. Gemäß Anamaria Bogdan, PR– und Kampagnenmanager für die „Kampagne für ein zyanidfreies Rumänien”, gibt die historische Verschmutzung, insbesondere im Wasser, großen Anlass zur Sorge. „Die Minenaktivitäten haben infolge der Einführung des Zyanid-Auswaschungsprozesses in den 1960ern zur Bildung einiger Abraumdämme in der Region beigetragen und stellen für die Umwelt und die Menschen eine nicht zu verachtende Bedrohung dar, da sie recht nahe an den Wohngebieten liegen.” Sogar vor der Katastrophe war Baia Mare von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Bericht „Concern for Europe’s Tomorrow” als ökologischer Hot Spot zitiert worden. Für Jahrhunderte hatten die dortige Umwelt und seine Flusssysteme giftige Schwermetalle, sowie schwer abbaubare organische Schadstoffe wie die einer 150 Jahre alten Bleischmelze, angesammelt. Tatsächlich zeigte der Sasar Fluss – auch als „Toter Fluss” bekannt – vor dem Unglück eine Zyanidkonzentration von fast dem 88-fach erlaubten Level; Blei und Arsen im Sasar, Lupas, Somes und Tisza erreichten die 100 bis 1000-fache Höhe des akzeptablen Werts. Chronische Verschmutzung ist nicht nur in der Umwelt sichtbar, sondern auch bei der Bevölkerung, die nahe den Minen lebt. Im Jahre 1999 studierten die Angestellten von Rumäniens ökologischem Gesundheitszentrum, angeführt von Dr. Eugen Gurzau, Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in Baia Mare, um die Auswirkungen von langfristiger Aussetzung gegenüber Blei in der Umwelt zu bewerten. Forscher entdeckten sehr hohe Bleiwerte in der Erde, der Luft und im Wasser und Blutwerte zeigten für manche Kinder sechs Mal höhere Werte als das sichere Level. Außerdem wurden Anwohner durch chronische Atemwegserkrankungen geplagt. In der Tat ist die Lebenserwartung in Baia Mare 12 Jahre geringer als der rumänische Durchschnitt
Foto courtesy of Alburnus Maior Rumäniens Bevölkerung schürft seit mindestens dem 1. Jahrhundert n. Chr. Gold. Da jedoch das frei zugängige Gold bereits in den 1990ern abgetragen war, waren die meisten Goldminen mit der damaligen Technologie nicht mehr profitabel. Hinterlassener Müll, gemischt mit Zyanid und anderen Schwermetallen, wurde permanent so billig wie möglich, wie auch international üblich, in Absetzanlagen und Dämmen entsorgt. Die Umweltschutzagentur (EPA) führte unglaubliche 215 Stück dieser giftigen Anlagen und Dämmen in der Region auf. Übriggebliebene Absetzanlagen und Dämme bringen viel Grund zur Sorge mit sich, nicht nur weil diese potentiell chronisch auslaufenden Müllhalden die Urbanisierung verhindern, sondern weil sie nahe lokaler Wohngebiete liegen. Rumänien erfuhr in den späten 1990ern durch neue Technologie, die es ermöglichte, hinterlassenes Gold und Silber aus den Absetzanlagen abzubauen, eine Art neuen Goldrausch. Zahlreiche global geführte Tagebaufirmen, häufig als Joint Venture mit damals staatlichen rumänischen Unternehmen, hatten Lizenzen erworben, um alte Minenprojekte zu revitalisieren. Über einen 7-Jahreszeitraum hinweg beschaffte Aurul S.A. – eine Aktiengesellschaft, die Australiens „Esmeralda Exploration Limited” und Rumäniens „Remin” gehört – bis 1999 notwendige Umweltlizenzen für die Produktion in Baia Mare. Mit dem Vorwand, dass man die modernsten, sichersten und effizientesten Technologien verwenden würde, sagte man dem Aurul-Unterfangen voraus, dass es über die folgenden 10-12 Jahre jährlich ca. 1,6 Tonnen Gold und 9 Tonnen Silber aus den vorhandenen Absetzanlagen abbauen würde. Ironischerweise verlief das Projekt zum Säubern von drei hochgiftigen Müllkippen nicht so sanft wie vermutet. Die Produktion in Baia Mare begann im Frühling 1999 und bevor das Jahr zu Ende ging gab es bereits zwei bestätigte Risse im ungeschützten Pipelinesystem, das hochgiftiges Zyanidmaterial beförderte. Zusätzlich passierten beim Bau einer neuen Absetzanlage mehrere gravierende Fehler: leichte Materialien wie Erde wurden mit einem hohen Anteil Sand vermischt, Plastikabdichtungen, die nicht für Notfälle angefertigt waren, wurden benutzt und der Damm wurde nicht hoch genug bzw. nicht robust genug konstruiert, meint ein Bericht eines UNEP/OCHA Teams nach dem Unfall. Genau vor dem Dammbruch blieben die Temperaturen in Baia Mare – vom 21. Dezember an – fünf Wochen lang unter Null. Obwohl die Arbeiten im Absetzdamm gestoppt waren, führten gemeldete 60-70 cm Schnee zu einem unkontrollierten Wasseranstieg. Da es keinen Mechanismus für solch einen Notfall gab, um das überschüssige Abwasser aufzufangen, stieg das Wasser unaufhaltsam bis es schließlich den Damm überstieg und einen ca. 25m langen und 2,5m tiefen Teil abtrug. Obwohl Aurul mit Regierungslizenzen operierte, hätte der Kollaps des neu konstruierten Dammsystems laut eines UNEP/OCHA Berichts leicht vorausgesehen werden können.
© iStockphoto.com/Plez Rumänien trat 2007 der Europäischen Union (EU) bei und adoptierte die strengeren Umweltstandards. Bevor nun neue Minenaktivitäten erlaubt werden, muss eine Umweltfolgeneinschätzung an das rumänische Umweltministerium abgegeben werden. „Es gibt in Rumänien nur zwei Anwärter auf die notwendigen Lizenzen, um mit den Aktivitäten zu beginnen. Einer davon ist die Firma Romaltyn, die den Eisenerzabbau in Baia Mare an exakt dem Damm, der im Jahr 2000 gebrochen ist, mithilfe von Zyanid wieder aufnehmen würde”, erklärt Bogdan. Als ob die Bedrohung durch Romaltyn nicht genug wäre, werden nun, nur acht Jahre später, die Bewohner Rumäniens und auch die der benachbarten Länder am Tisza Flussbecken durch die Pläne von Europas neuer größter Goldmine wieder beunruhigt. Rosia Montana – Das nächste Baia Mare?Südlich von Baia Mare gelegen – im Apuseni Gebirge vom westlichen Zentralrumänien – liegt das Dorf Rosia Montana. Die älteste Minensiedlung des Landes geht mehr als 2000 Jahre zurück in die Zeit als die Römer Transsilvanien eroberten, auf der Suche nach Mitteln, um ihr Reich wieder aufzubauen. Unter dem Namen „Alburnus Maior” oder „die große Siedlung”, extrahierten die Römer dort Gold und andere wertvolle Metalle. Bis dato ist dieses Gebiet immer noch das Zuhause von Europas größtem Golderzvorkommen. Um nun wieder die Abbauarbeiten aufzunehmen, wartet Gabriel Resources, eine kanadische Firma, auf die notwendigen Lizenzen. Gabriel’s Tochtergesellschaft, Rosia Montana Gold Corporation, besitzt ein Leasingabkommen mit 17-jähriger Laufzeit für Abbauland in und um das Dorf von Rosia Montana.
© iStockphoto.com/gprentice Gegner des Projekts von Rosia Montana Gold Corporation – vorwiegend lokale Dorfbewohner – heben hervor, dass sie nicht gegen Tagebau sind, sondern viel mehr gegen ein unverantwortliches Projekt, das die Umwelt und ihre Stadt zerstören wird wie es auch schon in Baia Mare geschah. Falls das Projekt Realität wird, wäre es die größte Zyanid-Tagebaumine Europas mit geschätzten 300 Tonnen Gold und 1.600 Tonnen Silber. Gabriel behauptet, dass das Projekt „eine Möglichkeit bietet, um den Schaden von 2000 Jahre langem unkontrolliertem Tagebau wieder gut zu machen und die Flüsse und Böden in der Region ‚sauberer’ zurück zu lassen, als man sie vorfand.” Jedoch wird dem Projekt zugesprochen, dass es sieben Mal größer ist als Baia Mare und zugleich der Auswaschungsprozess mithilfe von Zyanid in Rosia Montana zum ersten Mal verwendet werden soll. Der Dreh– und Angelpunkt wäre entlang des Aries Flusses, der wichtigsten Wasserquelle in der Region. Die Absetzanlage des Projektes – genau über der Stadt Abrud gelegen – wird Überreste bestehend aus Zyanid und anderen zerstörerischen Schwermetallen wie Blei, Schwefel, Eisen, Quecksilber, Kupfer und Zink enthalten. Der Aries fließt schließlich in den Danube, was Potenzial für ein weiteres katastrophales Ereignis schafft und das Tisza Flussbecken involviert. Dieses Szenario ist nicht anders als die Tragödie von Baia Mare. Während die potenziellen Umweltkonsequenzen dieser Mine einschüchtern, steht ebenfalls fest, dass das gesamte Dorf von Rosia Montana und seine 2000 Bewohner umgesiedelt werden müssen, um mit der Ausschachtung der eine Meile breiten Mine zu beginnen. Gabriel Resources zufolge hat ungefähr die Hälfte der Dorfbewohner Abkaufsummen akzeptiert. Hingegen hat Alburnus Maior – eine Gemeindeorganisation, die im Jahr 2000 von dort ansässigen Landbesitzern gegründet wurde – ihren gemeinsamen Unwillen, das Land zu verlassen, bekündet. Stephanie Roth – Empfängerin der prestigereichen Goldman Umweltauszeichnung für ihre Bemühungen als Alburnus Maior’s Kampagnenkoordinatorin aus dem Jahr 2005 – behauptet, dass die Häuser, die von Gabriel gekauft werden, nur einen kleinen Prozentsatz des Landes darstellen, dass die Firma tatsächlich akquirieren muss. Wenn Gabriel Resources damit protzt wie viele Häuser und wie viel Land sie gekauft haben, dann erzählen sie nur die halbe Wahrheit. Wenn man sich anschaut was die Firma bisher tatsächlich gekauft hat, dann sind das aus ihren Projektgesichtspunkten nur ca. 27 bis 30% von dem was sie benötigen”, erklärt Roth. Alburnus Maior ist nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch wegen kultureller und sozialer Gründe gegen die Mine. Roth zufolge sind Rumänen gegen den Verkauf ihres Landes, weil für sie Besitz von Land mit großer Verantwortung kommt. „Die Lokalen von Rosia Montana haben weniger ein Problem damit, ihr Haus zu verkaufen, weil sie überall ein Haus bauen können, denn die Leute in Rumänien neigen ein Talent dafür zu haben. Sie wollen jedoch keine großen Landparzellen verkaufen, weil sie sich der dortigen Umwelt gegenüber verantwortlich fühlen und weil für sie das Land eine Art Sicherheit darstellt.”
© iStockphoto.com/fkienas Rumäniens prestigeträchtigste wissenschaftliche Organisation, die Rumänische Akademie, verkündete 2003 ihre Opposition gegen das Rosia Montana Projekt und bekräftigte ihre Position im Jahr 2006, nachdem sie entschied, dass die Mine weder nachhaltige Entwicklung bringen würde, noch die wirtschaftlichen und sozialen Probleme der Region lösen könnte. Demzufolge und aufgrund anderer Bemühungen wurde der Status des Landnutzungsplanes für dieses Gebiet wieder auf „bewohnt” zurück gestuft, was bedeutete, dass die Bewohner endlich wieder neue Geschäfte eröffnen konnten. Indem sie helfen, die lokale Wirtschaft zu stimulieren, sind Alburnus Maior nebenher auch aktiv bei der Unterstützung ansässiger Familien und der Entwicklung und Finanzierung eigener Firmen. „Wenn die Menschen etwas anderes haben von dem sie leben können, wird die Mine immer unwichtiger”, meint Roth. Nichtsdestotrotz führt Gabriel Resources seinen Kampf um das benötigte Land fort. Rechtlich gesehen ist die archäologische Bedeutung der Region die größte Hürde. Denn Rosia Montana beherbergt geschichtliche Artefakten, die weltweit einzigartig sind; es wird als Rumänisch-kulturelles Erbe angesehen, dass unter nationalem Interesse geschützt ist. Folglich wurde die Minengesellschaft dazu verpflichtet, sicher zu stellen, dass das Gebiet frei von solchen Fundstücken ist. Ein riesiger Skandal brach aus, als ein archäologisches Team von Gabriel Resources behauptete in den Gebirgsregionen mit dem meisten Gold nichts Wertvolles gefunden zu haben. Diese Aussage führte zur Ausgabe dieses bestimmten Landabschnitts an Gabriel. Tatsächlich enthielt das Gebiet nämlich einige der weltweit einzigartigsten archäologischen Fundstücke, die bis zur Römischen und Vor-Römischen Zeit zurückdatieren. Roth meinte, dass nach der Ausstellung des Zertifikats an Gabriel eine CD mit den eigentlich dokumentierten Funden in der Region vor der Tür des Alburnus Maior Hauptquartiers lag. Dieses unerwartete Ereignis endete in einer Gerichtsentscheidung, die das Gebiet unter Rumänischem Gesetz wieder in ihren vorherigen Schutzstatus zurück verfrachtete.
Foto courtesy of Alburnus Maior Im September 2007 entschied das Rumänische Umweltministerium den Überwachungsprozess von Gabriels Umweltfolgeneinschätzung einzustellen. Ohne diesen Genehmigungsprozess kann Gabriel in Rosia Montana nicht abbauen. „Wenn man sich die Aktivitäten von Gabriel Resources der letzten drei Jahre in Rumänien ansieht, dann hat das reichlich wenig mit Tagebau zu tun. Stattdessen gab es viel Fernsehwerbung, um für die Mine zu werben”, erklärt Roth. Die Mine in Rosia Montana wird nie zur Realität werden, da der Widerwille von ihr selbst und Alburnus Maior ohne jeglichen Kompromiss steht. Dennoch beharrt Gabriel darauf, dass das Projekt das erste sein wird, dass unter den strengeren EU-Umweltgesetzen genehmigt wird. Außerdem gab es Gerüchte, dass Newmont – der Amerikanische Minengigant aus Denver, der einst einen 20%igen Anteil an Gabriel Resources hielt – Gabriel auskaufen würde, sobald die notwendigen Abbaulizenzen für die Rosia Montana Mine erteilt sind.
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Während es schwer erscheint, sich eine Welt ohne Tagebau vorzustellen, ist es zwingend notwendig, dass Menschen, insbesondere Amerikaner, dessen Zivilisation auf materiellem Reichtum basiert, anfangen zu überdenken was sie aus der Erde nehmen müssen. In diesem Prozess sollen sie auch die akzeptablen Risiken für einen solchen Eingriff neu definieren. Bogdan zufolge gibt es nachhaltigere Formen des Tagebaus, aber die Firmen wollen aufgrund von geringeren Profiten nicht in diese teureren Technologien investieren. Also ist die Frage ganz einfach: „Was ist wichtiger für das Überleben der Menschheit: materieller Reichtum oder die Gesundheit und das Wohl der weltweiten Ökosysteme, die uns alle erhalten, egal wo wir leben?” Mit dieser Perspektive im Hinterkopf fällt die richtige Entscheidung leichter. Ähnliche Beiträge: |
